Zahngesundheit

21.02.2019

Was verursacht Karies wirklich?

Wir alle wissen: Zucker ist der Hauptverursacher, wenn es um Löcher in den Zähnen geht. Doch Plaque und Karies bilden sich nicht nach nur einer zuckerhaltigen Mahlzeit. Die Kombination verschiedener Faktoren - einschließlich der Ernährung, der Speichelqualität und des pH-Werts des Mundes – kann die Bildung begünstigen.

Plaquebildung und Säuren

Die Plaque ist Ursache für die Entstehung von Karies und Parodontitis. Sie bildet sich, wenn sich Bakterien im Mund mit Proteinen im Speichel und Speiseresten verbinden und an den Zähnen haften bleiben. Diese Bakterien ernähren sich von den Zuckermolekülen in Lebensmitteln und hinterlassen schädliche Säuren auf den Zähnen.
 
Wenn diese Säureangriffe zu lange auf einen Zahn einwirken können, baut sich das Kalzium im Zahnschmelz langsam ab. Im Laufe der Zeit können dadurch Löcher in der Zahnstruktur und Karies in den Zahnschmelz- und Dentinschichten entstehen.

Einfach gesagt „fressen“ und zersetzen Bakterien die Zahnstruktur und verursachen so Karies.

Es gibt jedoch mehrere Möglichkeiten, diesem zerstörerischen Prozess Einhalt zu gebieten.

Erstens: eine gesunde und frische Ernährung, die hauptsächlich aus Lebensmitteln wie Gemüse, Salaten, fettarmen tierischen Proteinen und mineralstoffreichen Milchprodukten (wie Hartkäse) besteht. Das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass die „schlechten“ Bakterien Überhand nehmen.

Auch säurehaltige Nahrungsmittel wie Limetten, Zitronen und Grapefruits können Zahnerosion verursachen. Diese Lebensmittel sind jedoch gesund und gut für den Körper. Am besten prüfen Sie an sich selbst, wie gut Ihre Zähne diese vertragen.

Zucker vermeiden, Karies vermeiden?

Sie können Ihren Zahnschmelz schonen, indem Sie richtig essen und trinken. Wenn Sie zuckerhaltige Sodas trinken, sollten Sie nicht über einen längeren Zeitraum alle paar Minuten einen Schluck trinken, weil so ein ständiger Zuckervorrat für die kariesverursachenden Bakterien entsteht. Es ist ebenso schonender für Ihre Zähne, wenn Sie nicht ständig Süßes naschen, sondern die Portion auf einmal genießen.

Aus diesen Gründen ist es wichtig, dass wir über sämtliche Zuckerquellen in unserer Ernährung Bescheid wissen. Es geht nämlich nicht nur um den „süßen“ Zucker, sondern um alles, was der Körper in Zucker umwandelt, also auch Brot, Nudeln und langkettige Kohlenhydrate.

Die Rolle der Speichelqualität im Mund

Zahnschäden sind weniger wahrscheinlich, wenn Sie ausreichend mit Flüssigkeit versorgt sind. Speichel wirkt als Puffer zwischen den Zähnen und den nach dem Essen zurückbleibenden Bakterien.

Ein trockener Mund, verursacht durch Mundatmung oder bestimmte körperliche Einschränkungen, kann den natürlichen Remineralisierungsprozess des Mundes stören.

Drittens: Die richtige Mundhygiene

Sie unterbrechen einen fiesen Säureangriff jedes Mal, wenn Sie verhindern, dass Plaque haften bleibt: Zähne bürsten, eine Spülung mit einer Fluorid-Mundspülung oder das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi sind hilfreich; wenn Sie Zahnseide einsetzen, um Speisereste gründlich zu entfernen, beugen Sie Karies ebenso vor.

Gibt es Nahrungsmittel, die Karies verhindern?

Einige Leute glauben, dass das Kauen von „harten“ Nahrungsmitteln wie Äpfeln und Karotten die Plaquebildung vermeiden. Allerdings enthalten auch diese Nahrungsmittel Zucker. Deshalb ist diese Annahme kein Ersatz für eine gute Zahnhygiene.

Fazit: Die falschen Lebensmittel verursachen Karies

Der Genuss von Lebensmitteln, die zu starkem Bakterienwachstum und schließlich zu Säureangriffen auf Ihre Zähne führen, ist eine der Hauptursachen für Karies. Ein ebenso wichtiger Faktor ist der Speichelfluss im Mundbereich. Stellen Sie sicher, dass Sie genügend trinken, um diesen Risikofaktor effektiv zu mindern.

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